Einige Bäume müssen weichen

Durch Wurzelwerk verursachte Schäden sollen der Vergangenheit angehören

Die Bauarbeiten in der Großen Straße kommen gut voran. Jetzt standen Wyks Politiker allerdings vor einer schweren Entscheidung, die ein altes Problem betraf, über das sich in jüngster Vergangenheit viele Insulaner und Gäste beschwert hatten: Vom Wurzelwerk der Straßenbäume hochgedrückte Gehwegplatten, die nicht selten zu Stolperfallen und nun auch zum Hindernis für die bauausführende Firma wurden. Und nicht nur die Gehwegplatten sind ein Problem. Bei der Rodung der Wurzeln der Bäume an einigen Eingängen wurde ein erhöhtes Wurzelwachstum auch in Richtung der Gebäudefundamente festgestellt.

Bei einer Baubesprechung, an der auch Wyks Bürgermeister Uli Hess und die Vorsitzende des Wyker Bauausschusses, Silke Ofterdinger-Daegel teilnahmen, habe die ausführende Firma erläutert, dass vor diesem Hintergrund „leider einige Bäume weichen müssen, deren Wurzelwerk teilweise schon in das Mauerwerk der anliegenden Häuser gedrungen ist“, sagt Wyks Bürgermeister. Da sich zu viele Höhenprobleme bei der künftigen Ausformung der neuen Oberflächen abzeichneten, kamen Einzelfallentscheidungen nicht in Frage. „Wenn wir die Bäume jetzt nicht wegnehmen, können wir nicht das nötige Niveau erreichen, um unter anderem ordnungsgemäß Wasser von den Häusern hin zur mittläufigen Rinne abführen zu können.“

Durch hartnäckiges Wurzelwerk verursachte Schäden an Gehwegen und Gebäuden sind kein seltenes Ärgernis. Insbesondere bei flachwurzelnden Bäumen, was seinerzeit bei der Pflanzung wohl nicht berücksichtigt wurde. In der runderneuerten Großen Straße soll das Problem nicht erneut auftreten, weshalb einige der alten Bäume gefällt und als Ersatz der Feldahorn gepflanzt werden soll.