Zeitlicher Ablauf

2008 November: Die Wyker Stadtvertretung fällt den Grundsatzbeschluss für die Maßnahme „Um- und Neugestaltung der Fußgängerzone in Wyk auf Föhr“.
2009 Mai: Die Stadtvertretung spricht sich einstimmig für einen Ideenwettbewerb aus.
  Juli: Mit deutlicher Mehrheit votieren die Stadtvertreter für die Durchführung eines Auslo-bungsverfahrens zum Ideenwettbewerb „Grenzenloses Stadterleben“.
2010 Februar: Gemeinsamer Ortstermin für die Architekten: Die Wettstreiter sammeln Eindrücke für ihre Entwürfe.
  März: Abgabe der Entwürfe beim Kieler Vorprüfer.
  April: Das Preisgericht legt in Wyk Sieger und Platzierungen fest. Es gewinnt der Entwurf des Kieler Landschaftsarchitekten Dr. Jörn Wagner.
2011 März: Landschaftsarchitekt Dr. Jörn Wagner stellt im Wyker Bauausschuss seine Ideen zur Umgestaltung der Fußgängerzone vor. Da für die Maßnahme keine Fördergelder in Aussicht gestellt werden, wird das Projekt nicht weiterverfolgt.
2014 Juli: Der Bauausschuss spricht sich einstimmig dafür aus, die Sanierung der Fußgängerzone in den vier Teilabschnitten Große Straße, Dreiecksplatz am Rosenbeet, Mittelstraße bis zum Glocken-turm und Mittelstraße bis zum Sandwall zu realisieren.
2015 April: Der Bauausschuss diskutiert die weitere Vorgehensweise zur Sanierung der Fußgängerzo-ne.
2016 Mai: Der Bauausschuss schlägt eine Einwohnerversammlung vor. Vorschläge und Anregungen der Bürger sollen mit in die Planung einfließen.
2017 März: Im Bauausschuss wird die Bildung einer Arbeitsgruppe unter Mitwirkung des Handels- und Gewerbevereins angeregt, dessen Vorschläge ebenfalls in die Planungen einfließen sollen.
  Oktober: Landschaftsarchitekt Dr. Jörn Wagner erläutert sein Konzept vor dem Bauausschuss anhand einer Präsentation.
2018 März: Landschaftsarchitekt Dr. Jörn Wagner präsentiert seine Pläne erneut vor dem Bauaus-schuss. Schwerpunkt ist die technische Umsetzung der Erneuerung der Innenstadt. Das Gremium gibt nun Gas und hofft auf den Startschuss für den ersten Bauabschnitt „Große Straße“ noch im Herbst 2018.
  März: In einer Einwohnerversammlung werden das Projekt kontrovers diskutiert und weitere Vorschläge vorgetragen. Für Beifall sorgt die Mitteilung, dass die Stadt künftig keine Ausbaubei-träge mehr erheben will und die Kosten somit nicht auf die Anwohner umgelegt werden.
  Juli: Landschaftsarchitekt Dr. Jörn Wagner präsentiert vor dem Bauausschuss die finale Entwurfs-planung, die Basis für den Förderantrag sein soll. Nachdem das Projekt seit Jahren Dauerthema ist, wird seitens des Gremiums angeregt, einen Projektplan zu erstellen. Dieser soll Fristen zur Vorlage von Unterlagen enthalten und auch einen Baubeginn festlegen.
  September: Die Finanzierung steht auf der Kippe, nachdem es auf Anfragen des Landes in den Jahren 2016 und 2017, einen Förderantrag zu stellen, jeweils keine Antwort seitens der Stadt gegeben hatte. Gespräche in Kiel führen dazu, dass dennoch Fördermittel in Aussicht gestellt werden. Dafür muss die Sanierung der Großen Straße in Zusammenhang mit einem Ortskern-entwicklungskonzept dargestellt werden. Ein Planungsbüro soll das erforderliche Konzept erstel-len.
2020 Juli: Mit Blick auf eine mögliche Förderung werden Gespräche mit dem Landesamt für Landwirt-schaft, Umwelt und ländliche Räume geführt.
  Oktober: Das schleswig-holsteinische Innenministerium bewilligt für die Umgestaltung der Gro-ßen Straße eine Förderung in Höhe von 750.000 Euro.
  November: Der Stadtvertretung beschließt die Gestaltung der Fußgängerzone und der Großen Straße und die zur Verwendung kommenden Materialien.
  Dezember: Ein Gespräch mit dem Planer ergibt, dass bis Ende Februar 2021 ein Vergabevor-schlag vorliegen soll.
2021 März: Die Ausschreibung für die Baumaßnahme „Große Straße“ muss wegen zu hoher Kosten aufgehoben werden. Es erfolgt eine Neuausschreibung, der Baubeginn ist für August 2021 vorgesehen.
  Juli: Die Stadtvertretung beschließt, die Wyker Tiefbau GmbH & Co. KG mit den Tiefbau- und Kanalbauarbeiten sowie der Beleuchtung und der Außenmöbelierung zu beauftragen.
  August: Die Baustelle wird eingerichtet. In einem ersten Schritt beginnen die Kanalarbeiten von der König- in Richtung Mühlenstraße