Zeitlicher Ablauf

2009 Februar: Einstimmiger Beschluss der Stadtvertretung, einen Antrag für die Entwicklung eines Nutzungskonzeptes und auf eine mögliche Bezuschussung bei der Aktiv-Region Uthlande zu stellen.
  Dezember: Für das neue Zentrum für nachhaltige Entwicklung in der Badestraße 111 findet ein Workshop mit dem Architekten statt.
2010 November: Eine Machbarkeitsstudie zeigt zwei jeweils nicht kostendeckende Nutzungsvarianten auf. Neben der Sanierung werden ein Verkauf oder eine Nutzung als Wohngebäude erwogen. Für Letzteres sollen die möglichen Einnahmen errechnet werden.
2011 Dezember: In der Stadtvertretung wird über ein anstehendes Gespräch mit den Fraktionen, dem Nationalparkamt, der Schutzstation Wattenmeer und dem Museum Kunst der Westküste zur zukünftigen Nutzung des Gebäudes angekündigt.
2012 Februar: Die Stadtvertreter fassen einen Grundsatzbeschluss für die zukünftige Verwendung des Gebäudes Badestraße 111: Die nachhaltige auf das Wattenmeer ausgerichtete Nutzung soll im Vordergrund stehen und ein dezentraler Erlebnispunkt geschaffen werden.
  März: Es gibt erste Überlegungen, dass ein Neubau sinnvoller als ein Umbau sei. Die Mitglieder der Stadtvertretung sprechen sich einstimmig dafür aus, die Planungen für das Objekt Badestraße 111 anzugehen und innerhalb von etwa zwei Jahren abzuschließen.
2015 Januar: Das von der Arbeitsgruppe erstellte Konzept sieht die Entwicklung zu einem Nachhaltigkeitszentrum vor: als Standort der Schutzstation Wattenmeer sowie mit Ausstellungsräumen, Entwicklungsbereichen, Info-Points und Tagungsräumen. Die Räumlichkeiten sollen energetisch optimiert werden. Der Finanzausschuss spricht sich einstimmig dafür aus, hierfür Fördermittel aus dem Westküstenprogramm (ITI) zu beantragen.
2016 November: Mit dem Regionalbüro Nord in Husum findet ein Gespräch bezüglich der Konzeption statt.
2018 März: Im Finanzausschuss wird erneut diskutiert, ob ein Abriss und Neubau des Gebäudes aus Kostengründen sinnvoller wäre als eine Sanierung. Nach ausführlicher Diskussion wird beschlossen, die Umsetzung des Projekts weiter voranzutreiben.
  April: Nachdem die Machbarkeitsstudie zur Umnutzung der Alten Kurverwaltung am Südstrand zum Zentrum für nachhaltige Entwicklung (Nationalparkhaus Föhr) beschlossen worden ist, werden Architekten und Fachplaner zur Ermittlung der Kosten für den Um- und Anbau beauftragt. Der städtische Liegenschaftsbetrieb soll Angebote bei verschiedenen Büros einholen.
2019 Dezember: Nachdem die Bietergemeinschaft iwb Ingenieurgesellschaft mbH (Pinneberg) und Winkelmüller Architekten GmbH (Berlin) im Rahmen eines Bieterverfahrens Mitte des Jahres 2019 mit einer Wirtschaftlichkeitsuntersuchung beauftragt worden waren, stellt sich heraus, dass mit den Kosten für die Sanierung etwa 88 Prozent der Kosten für einen Neubau erreicht werden. Letzterer ist somit wirtschaftlicher und einer Sanierung vorzuziehen. Die Stadtvertretung beschließt, das Projekt „Nationalparkhaus Föhr“ unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit und mit der Vorgabe einer Neuplanung für einen Neubau auf der Grundlage der Entwurfsplanung „Winkelmüller-Architekten“ fortzuführen und einen Förderantrag zu stellen.
2021 Juli: Da ein Neubau nur bei entsprechender Förderung infrage kommt, wird nach Fördermitteln gesucht. Parallel wird der Bauantrag zur Bearbeitung zum Kreis Nordfriesland gesandt.