Serie von Vandalismus schockiert Wyk – Bürgermeister Hess setzt Belohnung aus

25.08.2025 

Was ist bloß in Wyk los? Schockierende Bilder, wohin man schaut. Nachdem Anfang Juni die neu aufgebaute Südstrandbrücke Opfer übler Schmierereien wurde, wurden jetzt innerhalb weniger Tage in Wyk mehrere Orte verunstaltet. 

Gleich zweimal traf es das Toilettengebäude am alten Hafenamt, welches Opfer hässlicher Sprühattacken wurde. Hatten die Mitarbeiter des Bauhofes, die in der Saison eigentlich andernorts ausgelastet sind, gerade alles wieder hergestellt, da war es schon wieder passiert: „FSV, FSV, FSV“ – wohin man schaut. Zeitpunkt der Tat: Vermutlich am 09.08. spätabends.

Schon am nächsten Tag im Toilettengebäude an der Löwenhöhle: Vandalismus pur. Direkt am Spielplatz, wo tagtäglich Kleinkinder behütet spielen, regiert plötzlich wilde Zerstörungswut. Ein Spiegel wird von der Wand gerissen und auf dem gekachelten Boden zerschmettert, ein Seifenspender ebenfalls zerstört.

Und auch der Pavillon der neuen Mittelbrücke - gerade ein Jahr alt geworden – musste in der Nacht vom 14.08. auf den 15.08. Bekanntschaft mit den respektlosen Vandalen machen: An mehreren Stellen wurde der Ort, an denen Menschen vor Regen Schutz finden, in Ruhe den Blick genießen wollen oder sogar heiraten, großflächig beschmiert. 

„Es ist der Gipfel an Respektlosigkeit! Da gibt es keinerlei Toleranz“, sagt Wyks Bürgermeister Uli Hess und droht Konsequenzen an. „Wir geben zigtausende Euros aus. Ich bin fest entschlossen, diesem Spuk ein Ende zu bereiten.“ Das Stadtoberhaupt will die Verursacher haftbar machen und hat für sachdienliche Hinweise zur Ergreifung der Straftäter eine Belohnung von 500 Euro ausgesetzt. Darüber hinaus lässt Bürgermeister Hess derzeit prüfen, wo und unter welchen Bedingungen eine Videoüberwachung rechtssicher eingesetzt werden kann.