Seniorenbeirat der Stadt Wyk stellt Auswertung der Seniorenbefragung vor

18.06.2026

Im Mai 2026 hat der Seniorenbeirat der Stadt Wyk eine Seniorenbefragung durchgeführt, um sich einen Einblick in die aktuelle Lebenslage und die Bedürfnisse älterer Menschen in Wyk zu verschaffen. 

Nun liegen erste Ergebnisse vor: Von den 1000 ausgelegten Fragebögen sind 845 benutzt und 139 (= 16,1%) ausgefüllt und zurückgegeben worden. Doch es ist noch mit Nachläufern zu rechnen. Da die Rückläufer anonym abgegeben wurden, konnte nicht eingegrenzt werden, dass die Senioren tatsächlich in Wyk und nicht etwa in Oldsum oder Borgsum gemeldet sind.

Auf die Frage, was in Wyk am meisten vermisst bzw. gewünscht wird, wurden folgende Bereiche am häufigsten angekreuzt:

Fachärzte: 103

Mitfahrgelegenheiten, Fahr- u. Begleitdienste: 79

Angebote zu öffentl. Verkehrsmitteln: 76

Begegnungsmöglichkeiten: 69

Lieferservice für Lebensmittel etc.: 67

Täglicher Mittagstisch: 62

Betreuungs- und Pflegemöglichkeiten: 53

Kursangebote (Computer, Handy, Internet): 51

Begleitetes Spazierengehen: 43

Vorträge zum Thema Gesundheit: 40

Besuchsdienste: 39

Unter den Anregungen wurde neben dem Vermissen zahlreicher Fachärzte insbesondere die Anbindung der öffentlichen Verkehrsmittel zu Veranstaltungen (auf Föhr-Land) und zur Post benannt. Eine zentrale Anlaufstelle für eine Mitnahme zum Arzt auf dem Festland wurde ebenfalls gewünscht. Einige wünschten sich einen Ort, wo man gemeinsam Mahlzeiten einnehmen oder Gesellschaftsspiele spielen könne, um weniger einsam zu sein. Auch eine Anlieferung von Essen zu Hause fanden einige Befragte attraktiv.

Am erfreulichsten war, dass viele der Befragten angaben, dass sie sich für ihr Alter noch fit fühlten und auch auf der Insel gut vernetzt wären. 

17 Personen haben ihr Interesse bekundet, ehrenamtlich an einem Projekt tätig zu sein, das sich an den Bedürfnissen von Seniorinnen und Senioren orientiert und hierzu ihre Kontaktdaten mitgeteilt.

Insgesamt zeigten sich die Mitglieder des Seniorenbeirates sehr zufrieden mit der Resonanz der Aktion und auch des qualitativ hochwertigen Ausfüllens des Fragebogens. Ein Großteil der Anmerkungen wären sehr umfassend und sehr klug formuliert worden. Daraus würden sich nun mehrere Handlungsfelder identifizieren. In den kommenden Wochen wolle man sich entsprechend weiterhin mit den geäußerten Anregungen beschäftigen, um zu sehen, an welcher Stelle Dinge in die richtige Richtung geleitet werden können.