Werkleiterin Lena Bruderreck vertrat die Stadt Wyk beim 12. Schleswig-Holsteinischen Hafentag in Kiel
Letztes Jahr hatte Lena Bruderreck noch ein Heimspiel in Wyk. Diesmal führte der Weg die Werkleiterin des Städtischen Hafenbetriebes der Stadt Wyk nach Kiel, wo in diesem Jahr der 12. Schleswig-Holsteinische Hafentag stattfand.
Am 3. Juni 2026 hatten sich dort unter den 150 Gästen auch viele Vertreter aus Politik, Hafenwirtschaft und Verbänden im Kieler Kreuzfahrtterminal am Ostseekai eingefunden. In Anwesenheit von SH-Ministerpräsident Daniel Günther forderten die norddeutschen Häfen im Schulterschluss eine stärkere Wahrnehmung auf Bundesebene und legten bei Ihren Ausführungen den Fokus auf Versorgungssicherheit und Verteidigungsfähigkeit. Außerdem forderten sie eine strukturell verankerte Beteiligung des Bundes an Finanzierungen der nötigen Rahmenbedingungen für eine funktionierende moderne Infrastruktur auf Schienen, Straßen und Binnenwasserstraßen.
Der GvSH betonte bei der Veranstaltung, dass leistungsfähige Häfen kein regionales Anliegen seien, sondern eine nationale Aufgabe – und ein entscheidender Faktor für Wettbewerbsfähigkeit, Wohlstand und Sicherheit. Norddeutsche Häfen würden Energieimporte sichern, eine industrielle Wertschöpfung ermöglichen und zunehmend Aufgaben in sicherheitsrelevanter und militärischer Logistik übernehmen. Ausgesprochen gelobt wurde dabei die Zusammenarbeit von Schleswig-Holstein und Hamburg.
Über 30 Häfen besitzt Schleswig-Holstein. Der Wyker Hafen unterliegt im Vergleich sicherlich einer anderen Bedeutung als die meisten, da dieser das alleinige Drehkreuz der Grundversorgung der Insel Föhr ist und eine große Bedeutung für den so wichtigen Tourismus hat. „Die Veranstaltung in Kiel war die perfekte Gelegenheit, um auch auf die Bedeutung der kleineren Häfen hinzuweisen“, sagt Lena Bruderreck und fügt hinzu: „Durch die jährlich stattfindenden Hafentage entsteht definitiv ein Gemeinschaftsgefühl. Es ist immer die Reise wert!“
Im kommenden Jahr wird die Reise dann in den Hafen von Helgoland führen, dem einzigen deutschen Hochseehafen. 300.000 Gäste empfängt die Insel jedes Jahr – nächstes Jahr auch die engagierten Protagonisten der norddeutschen Häfen.