Spatenstich am Feuerwehrgerätehaus

Der Startschuss für die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses ist gefallen: Im Beisein von Vertretern der Freiwilligen Feuerwehr, der Amtsverwaltung und der Stadt gaben Wyks Wehrführer Kai Sönnichsen und Bürgermeister Uli Hess mit dem ersten Spatenstich am Rebbelstieg das Signal. Ebenfalls mit dabei: Architekt Reinhold Mösing, der bereits für den Bau des Hauses im Jahr 1990 verantwortlich zeichnete und mit der Entwurfsplanung beauftragt wurde.

Was für den damaligen Stand ausreichend dimensioniert realisiert worden war, entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen: Diese sind ebenso wie der Fuhrpark der Wehr gewachsen, weshalb Gerätehaus und insbesondere die Fahrzeughalle angepasst werden müssen. Letztere wird um zwei Stellplätze und sich anschließende Funktionsräume erweitert. Die Baulichkeiten werden das vorhandene Gebäude ergänzen und die vorhandene Architektur mit Form, Farb- und Materialwahl aufnehmen.

Berücksichtigt werden dabei auch der zeitgemäße Arbeits- und Gesundheitsschutz. Unter anderem wird die bisher baulich nicht getrennte Aufbewahrung persönlicher Schutzausrüstung und Privatkleidung ermöglicht (Schwarz-Weiß-Trennung). „Da die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr für unsere Bürger im wahrsten Sinne des Wortes durchs Feuer gehen, müssen die entsprechende Ausrüstung und Unterkunft der Wehr gewährleistet sein“, betonte Uli Hess.

Für Wyks Wehrführer Kai Sönnichsen war der Spatenstich eine der letzten Amtshandlungen: Seine Amtsperiode nähert sich dem Ende und er steht nach zwölf Jahren für eine erneute Wahl nicht bereit. Sönnichsen dankte insbesondere der Stadt für die Realisierung des Anbaus. „Für mich ist es ganz wichtig, dass wir eine Stadt hinter uns haben, die das Ehrenamt stützt, die die Leistung der Feuerwehr würdigt und die erforderliche Ausrüstung bereitstellt“, sagte Sönnichsen.

Die Voraussetzung hatten die Stadtvertreter im Dezember 2019 geschaffen und die erforderlichen Haushaltsmittel bereitgestellt. Zudem ist die Baumaßnahme Teil des Ortskernentwicklungskonzeptes der Stadt. Das bestehende Gebäude wird um knapp zehn Meter erweitert. Baubeginn ist Anfang September, die Fertigstellung ist für Mai 2022 geplant. Die geschätzten Kosten für das mit 750.000 Euro geförderte Bauvorhaben betragen rund 1,2 Millionen Euro. Kosten, die nicht nur den Anbau, sondern den gesamten Umbau auch innerhalb des Bestandsgebäudes beinhalten.