Konzept erstellt

Entscheidend für die zukünftige Ausrichtung des Mobilitätssektors ist ein inselweiter ganzheitlicher Ansatz; es gilt, ökologische, ökonomische und soziale Faktoren gleichermaßen zu berücksichtigen. Nachdem im Zweckverband Tourismus Föhr bereits 2019 im Rahmen des Tourismuskonzeptes der Insel beschlossen worden war, im Bereich nachhaltige Mobilität neue Wege zu gehen und die Radinfrastruktur inselweit zu verbessern, hat die Stadt Wyk von der Wasser- und Verkehrskontor GmbH aus Neumünster ein Verkehrs- und Mobilitätskonzept erstellen lassen, das der Diplom-Ingenieur Arne Rohkohl unter anderem im Fachausschuss Föhr vorstellte.

Benannt werden 20 Schlüsselmaßnahmen, für deren Umsetzung die finanzielle Unterstützung durch Förderprogramme von Bund und Land derzeit günstig ist. Die Maßnahmen sollen Impulse zur Lenkung des angestrebten Mobilitätswandels auf Föhr geben und können entsprechend einem Baukastensystem umgesetzt werden. Der Fokus liegt grundsätzlich auf dem Schaffen neuer Angebote, nicht auf Einschränkungen. So soll eine hohe Akzeptanz bei Einheimischen und Touristen erreicht werden.

Die Schlüsselmaßnahmen sollen nach Prioritäten und verfügbaren Haushaltsmitteln, umgesetzt werden. Die Priorisierung erfolgt nach vertiefenden Untersuchungen und Abstimmungen mit allen Prozessbeteiligten. Schließlich soll das Verkehrs- und Mobilitätskonzept – sobald die Pandemiebestimmungen dies zulassen – den Insulanern in einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt werden.