Infrastrukturen schaffen

Mobilität ist ein menschliches Grundbedürfnis und auch für den Tourismus unverzichtbar. Das sich daraus ergebene Pkw-Aufkommen und der Verkehr sind jedoch insbesondere für eine Insel wie Föhr angesichts der damit verbundenen negativen Auswirkungen nicht mehr zeitgemäß. Um die Insel als attraktiven Lebensraum und Urlaubsort langfristig zu sichern, müssen umweltbewusste und zukunftsfähige Mobilitätsangebote geschaffen werden.

Anzustreben ist eine Verkehrswende: Eine maximale Verlagerung auf nachhaltige Verkehrs- und Fortbewegungsmittel wie Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV), Radverkehr, Mitfahrgelegenheiten oder alternativ angetriebene Fahrzeuge. Hierfür müssen die Infrastrukturen und von Politik und Verwaltung Rahmenbedingungen geschaffen werden, die eine klimafreundliche Fortbewegung erleichtern. Es muss für Insulaner wie Gäste attraktiver werden, das eigene Auto stehen zu lassen.

Der anhaltende touristische Aufschwung führt insbesondere während der Sommermonate zu einer Erhöhung des Verkehrsaufkommens auf der Insel. Dem steht eine vergleichsweise geringe Verkehrsbelastung außerhalb der Saison gegenüber. Rahmenbedingungen, die die Erstellung eines Verkehrs- und Mobilitätskonzeptes zu einer besonderen Herausforderung machen.