Hintergrund

Der Strand ist für den Wyker Tourismus von elementarer Bedeutung. Doch bei der Bewirtschaftung spielen nicht nur die Interessen des Fremdenverkehrs eine wichtige Rolle, es gilt auch, die Belange des Strandes als Naturraum zu berücksichtigen.

Vor diesem Hintergrund wollten Wyks Kommunalpolitiker schon vor Jahren ein Leitbild für die weitere Entwicklung dieses sensiblen Bereiches auf den Weg bringen. Visionen für die Zukunft sollten entwickelt werden, die nachfolgenden Generationen Spielraum für weitere Entscheidungen lassen würden. Die Einrichtung weiterer Themen-Strandabschnitte oder von Badeinseln sowie die Errichtung von Spielgeräten wurden dabei ebenso diskutiert wie die Sanierungen der Segler- und Mittelbrücke oder die Verlängerung der Promenade bis hin zum Hafen.

Bemühungen, die 2014 einen Dämpfer bekamen: Die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Nordfriesland stimmte der Bauleitplanung der Stadt für das Strandkonzept nicht zu. Aus Sicht der Behörde waren die gesetzlich festgelegten Belange des Naturschutzes unzureichend berücksichtigt worden. Zudem wurde deutlich gemacht, dass ein gesamtinsulares Strandkonzept anzustreben sei.

In der Folge einigten sich die betroffenen Gemeinden, die jeweiligen Planungen aufeinander abzustimmen, in denen sich Umwelt- und Naturschutz ebenso wiederfinden wie die Bereiche Tourismus, Verkehrswege und andere, die funktional mit dem Strand zu tun haben.