BUND Föhr: Knapp 5000 Quadratmeter Einsaatfläche realisiert

2. November 2021: Hand legten Wyks Bürgermeister Uli Hess und der Präsident des Föhrer Rotary-Clubs, Hark-Ocke Hinrichsen, am Regenrückhaltebecken nahe des Wyker Flugplatzes an. Es galt, eine Infotafel zu installieren, die auf das Projekt Blütenmee(h)r des Föhrer Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) hinweist.

Zuvor hatte BUND-Projektleiterin Angela Ottmann die Gelegenheit genutzt, allen beteiligten Akteuren zu danken. Finanzielle und tatkräftige Unterstützung für das von der Deutschen Postcode Lotterie geförderte Projekt kamen von der Stadt und den Föhrer Rotariern sowie zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, die mit einigen hundert Projektstunden wertvolle Hilfe leisteten. Fachliche Unterstützung bei der Auswahl der Saaten, der nötigen Flächenvorbereitungen und der Beurteilung der Eignung der Flächen erhielt der Föhrer BUND zudem durch den Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL).

Ottmann berichtete vom Erfolg des Projektes und dass in 2021 rund 5000 Quadratmeter Flächen erfolgreich umgesetzt wurden. Neben knapp 1000 gepflanzten Wildstauden sei auf weiteren Arealen heimische Saat ausgebracht worden; etwa am Regenrückhaltebecken, vor dem Gerätehaus der Wyker Feuerwehr oder bei der Viehwaage vor dem Sperrgutbasar. Zudem wurden die meisten Projektflächen bereits mit Infotafeln bestückt. Letztere waren mit Unterstützung der Stadt Wyk und Spenden der Föhrer Rotarier realisiert worden und die finale Tafel in diesem Jahr fand nun auf der mit zirka 2000 Quadratmetern größten Fläche am Regenrückhaltebecken ihren Platz.

Dass die Stadt an einer weiteren Kooperation mit dem BUND interessiert ist, betonte Wyks Bürgermeister, der sich optimistisch zeigte, dass noch weitere Flächen gefunden werden können. „Die Aktion war auch für Grünbau ein Lernprozess. Doch nun zeichnen sich erste Erfolge ab und es bleibt das Erscheinungsbild im kommenden Frühjahr abzuwarten“, sagte Hess. Gerade das Regenrückhaltebecken als größere Fläche böte sich an, um die weitere Entwicklung zu beobachten.

„Dafür braucht es Ruhe, Geduld ein einen Blick für die Wildnis“, so Ottmann, die bei der Deutschen Postcode Lotterie eine Förderung auch für 2022 beantragt hat. Sie hofft, dass das Projekt in die nächste Runde geht, mehr Blütenmeere auf Föhr entstehen und im kommenden Jahr weitere Flächen entwickelt werden können. Infotafeln hat der BUND jedenfalls noch ein paar in Reserve.