Was wird gebaut

Die von einem früheren Planer gewählte Form eines zweifach geknickten Brückenverlaufes für die neue Seebrücke war bei den Wyker Politikern bereits 2017 auf breite Zustimmung gestoßen und soll ebenso beibehalten werden wie der Charakter einer Badebrücke. Die Höhe der Brücke ist mit rund drei Metern über dem normalen Hochwasser vorgesehen. Sah der ursprüngliche Entwurf eine Länge von 165 Metern vor, wird die aktuell 125 Meter in die Nordsee ragende Brücke nun auf knapp 190 Meter verlängert. Auch die Fläche des Brückenkopfes soll vergrößert werden – auf rund 1125 Quadratmeter. Hier sind unter anderem Sitzstufen vorgesehen, vor denen eine Veranstaltungsfläche errichtet werden soll.

Als Material für den Bau der Brücke, die über den gesamten Verlauf bis zum Brückenkopf vier Meter breit sein soll, kommen feuerverzinkter, beschichteter Stahl sowie zertifizierte Tropenhölzer für den Belag und die Treppenanlagen zur Anwendung. Am Brückenkopf sind Dalben für das Anlegen von Schiffen vorgesehen. Durch eine geplante Rampe werden an der Ost- und Südseite Einstiegsmöglichkeiten in unterschiedlichen Höhen geschaffen. Nicht nur die Nutzung der Brücke wird weitgehend barrierefrei möglich sein: Am Brückenkopf soll zudem ein Hublift den behindertengerechten Zugang zum Wasser ermöglichen.

Ursprünglich sollte die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) ihren Platz am zweiten Brückenknick finden. Nachdem der DLRG-Landesverband von einer Wachstation auf der Brücke absehen wollte, nehmen die Lebensretter ihre wichtige Aufgabe nun von einem Wachturm wahr, der in unmittelbarer Nähe zur neuen Seebrücke seinen Platz finden soll. An der ursprünglich für die DLRG geplanten Stelle soll eine weitere Treppe den Zugang zum Wasser möglich machen.

Darüber hinaus sollen weitere bewegliche Zugangsstege mit Spindelantrieb als Badetreppen dienen und mit einem vielfältig ausgestatteten Spielbereich im Bereich des ersten Brückenknicks wird schließlich auch an die Jüngsten gedacht.