Zeitlicher Ablauf

2019 April: Bei einem Treffen der 2016 gegründeten Stadtteil-Initiative „Südstrand-Ahoi“ wird beschlossen, sich neben der Organisation von Stadtteilfesten zur Finanzierung von kleineren Verschönerungsprojekten am Südstrand auch für die Sanierung, Pflege und Nutzung des historischen Nordsee-Kurparks am Wyker Südstrand einzusetzen.
  Juli: Begehung des Kurparks und Bestandsaufnahme mit Dr. Margita Meyer vom Landesamt für Denkmalpflege in Kiel, Wyks Bürgermeister Uli Hess sowie Vertretern der Südstrandinitiative.
  August: Aus der Initiative gründet sich der gemeinnützige Verein Nordsee-Kurpark. Sein Ziel: Erhaltung, Pflege und Gestaltung des Nordseekurpars der Stadt Wyk unter Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Aspekte.
  September: Termin beim Landesamt für Denkmalpflege in Kiel. In der Folge wird ein Konzept entwickelt.
  November: Ein Holzgutachten soll erstellt werden. Mit Fachleuten werden an zwei Tagen alle sieben Blockhäuser begutachtet, Schäden dokumentiert und Holzproben zur Analyse entnommen.
  November: Ausschreibung für ein denkmalpflegerisches Gutachten.
  November: Die Webseite des Vereins geht online und ein Förderkreis wird gegründet.
  Dezember: In einer Informationsveranstaltung im Kurgartensaal referiert Othmar Kyas, Vorsitzender des Vereins, über die Geschichte des Nordsee-Kurparks. Erste Aktivitäten sowie Pläne und Ideen für die Revitalisierung des Parks werden vorgestellt.
  Dezember: Die Ergebnisse des Holzgutachtens bestätigen den maroden Zustand der Holzhäuser.
2020 Januar: Im Rahmen einer zweitägigen Planungsveranstaltung präsentieren drei Landschaftsarchitekturbüros ihre Vorschläge für die Erstellung eines denkmalpflegerischen Gutachtens.
  Januar: Für die Wiedererrichtung einer medizinisch-meteorologischen Mess- und Wetterstation wird die Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Verein „Nordwind“ vereinbart.
  Februar: Mit der Wyker Dampfschiffs-Reederei wird ein weiterer Förderpartner gewonnen.
  März: Zur Ermittlung der Sanierungskosten werden an zwei Blockhäusern großteilige Bauteilöffnungen durchgeführt. Da beide Häuser stellvertretend für die Haustypen im Kurpark stehen, können in der Folge auch die Sanierungskosten für die übrigen Häuser ermittelt werden.
  März: Das Landesamt für Denkmalpflege nimmt Material- und Farbproben von den Häusern und erstellt Raumbücher.
  März: 500 Bäume werden begutachtet, markiert und in ein Baumkataster eingetragen.
  März: Für das landschaftsarchitektonische Gutachten wird ein Förderantrag über 20.000 Euro bei der AktivRegion Uthlande eingereicht.
  Mai: Die AktivRegion Uthlande bewilligt Fördergelder in Höhe von 16.000 Euro für die Durchführung der landschaftsarchitektonischen Studie.
  Mai: Nach Abschluss des Zweitgutachtens für die historischen Blockhäuser liegen die detaillierten Sanierungskosten vor.
  Juli: Das Landschaftsarchitekturbüro G2 Landschaft dokumentiert die sommerliche Parkvegetation und mögliche Gestaltungsoptionen werden besprochen.
  Juli: Die Projektfinanzierung für den historischen Kurpark ist Thema im Wyker Finanzausschuss. Bezüglich eines Kooperationsvertrages zwischen Stadt und Verein besteht weiterhin Diskussionsbedarf: Der Verein beantragt Mittel zur Sanierung der Blockhäuser, die Kommunalpolitiker vertreten die Auffassung, dass der Schwerpunkt der Maßnahmen zunächst beim Park liegen soll.
  September: Das Alkersumer Museum Kunst der Westküste stellt dem Verein Materialien und Dokumentation der Ausstellung „200 x Badesaison Wyk auf Föhr“ zur Verfügung. Damit ist der Grundstock für die Dauerausstellung im geplanten Dokumentationszentrum Haus Ludwig gelegt.
  Oktober: Das Landschaftsarchitekturbüro G2 Landschaft präsentiert mit dem denkmalpflegerischen Gutachten und der landschaftsarchitektonischen Studie den Masterplan für das Revitalisierungsprojekt.
  Oktober: Die Wyker Stadtvertretung spricht sich einstimmig für die Änderung des für den Bereich des Nordseekurparks geltenden Bebauungsplans aus.
  Oktober: Die Bauanträge für die Sanierung der ersten beiden historischen Villen „Kehrwieder“ und „Ludwig“ werden eingereicht.
  Dezember: Die Fördergelder für das Dokumentationszentrum in der Villa Ludwig werden genehmigt.
  Dezember: Der Verein beantragt die Umbenennung des Parkzugangs von der Gmelinstraße in Wilhelm-Bülow-Weg.
  Dezember: Die Stadt Wyk und der Verein Nordsee-Kurpark schließen einen Kooperationsvertrag.
2021 Januar: Im Rahmen eines Ortstermins mit dem Landschaftsarchitekten Gert Lübs werden die zu fällenden Bäume bestimmt. So sollen der Konkurrenzdruck der Pflanzen verringert und besondere Bäume geschützt werden.
  Februar: Durch Baumfällarbeiten werden der waldartige Charakter der Anlage reduziert und der Bestand an seltenen Bäumen gesichert.
  April: Das Landesamt für Denkmalpflege führt eine restauratorische Zustandsermittlung der historischen Villen „Ludwig“ und „Kehrwieder“ durch. Sie dient als Grundlage für die denkmalgerechte Sanierung.
  April: Auf beiden Seiten des Aufstiegsmauerwerks werden die Graffitis entfernt und ein Schutzanstrich aufgebracht.
  Juli: Erstellung eines Smartphone-basierten Audio-Guides, der in 14 Stationen über die Geschichte des Nordsee-Kurparks informiert.
  September: Veröffentlichung des Bild- und Textbandes „Der Nordsee-Kurpark“.
  Oktober: Inbetriebnahme einer bioklimatischen Messstation.
  Oktober: Eröffnung eines Dokumentations- und Veranstaltungszentrums in der Villa Ludwig.