Hintergrund und Umsetzung

Die Wyker Fußgängerzone soll umgestaltet und für Insulaner wie Gäste attraktiver werden. Dieser elementare Teil der Ortsentwicklung soll dazu beitragen, die Stadt wirtschaftlich und touristisch voranzubringen. Da hierfür neben der Gestaltung auch das vorgehaltene Angebot eine wichtige Rolle spielt, hatte die Stadt im Frühjahr 2018 die Weichen für die Erstellung eines Einzelhandelskonzeptes gestellt.

Mit dem Ziel, rechtliche, marktseitige, demographische und städtebauliche Veränderungen zu berücksichtigen und Handlungsempfehlungen zur Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen für die gewünschte Entwicklung aufzuzeigen. Da der Tourismus für den Einzelhandel eine wesentliche Umsatzquelle darstellt, sollen neben der Analyse der Angebots- und Nachfragesituation insbesondere die unterschiedlichen Bedürfnisse von Einheimischen und Touristen berücksichtigt werden.

Mit der Erstellung des Konzeptes wurde das Büro Junker und Kruse aus Dortmund beauftragt, das im Dialog mit den Einzelhändlern Strategien zur Stärkung des Handels und zur Sicherung der Nahversorgung in Wyk und auf Föhr-Land entwickelte. Das Konzept soll als Orientierungshilfe bei einzelhandelsspezifischen Fragen dienen und den Kommunalpolitikern ermöglichen, frühzeitig Auswirkungen einzelner Standortentscheidungen einzuschätzen.

Ziel ist, Wyk als Unterzentrum zu stärken. Die für die zukünftige Steuerung und Entwicklung des Einzelhandels in Wyk und des zentralen Versorgungsbereichs erforderlichen Leitlinien sollen entwickelt werden. Mit der Sicherung und Stärkung der Innenstadt sowie der Weiterentwicklung eines funktionsfähigen Gewerbegebietes stehen die städtebaulichen Zielvorstellungen der Stadt im Mittelpunkt. Eine Sortimentsliste soll Angebote, die in die Innenstadt gehören, und solche, die im Gewerbegebiet ihren Platz finden sollen, festlegen. Bestehende Betriebe sind von diesem Steuerungsprozess nicht betroffen.

Das Ergebnis soll als städtebauliches Entwicklungskonzept die Grundlage für sachgerechte Planungen zur Steuerung des Einzelhandels darstellen und als Argumentations- und Begründungshilfe im Rahmen der bauleitplanerischen Umsetzung der Ziele dienen.