Mitteilung des Bürgermeisters der Stadt Wyk auf Föhr 
Parkmöglichkeiten
Der Rathausplatz bleibt auch weiterhin als zusätzliche kostenlose
Parkmöglichkeit für die Innenstadt geöffnet, solange die Kälte- und
Schneeperiode anhält. Außerdem ist das Parken auf dem Sauermann-Parkplatz in
der Hafenstraße für die erste halbe Stunde (bisher 10 Minuten) kostenfrei;
diese Regelung gilt auf Dauer.
Gehwege
Aufgrund der ungewöhnlich lang anhaltenden Frostperiode bittet die Stadt Wyk
auf Föhr alle Grundeigentümer, die Gehwege vor ihren Grundstücken von Schnee
zu räumen, und bei Glätte auch mit abstumpfenden Mitteln begehbar zu machen.
Leider mussten wir feststellen, dass insbesondere nicht ständig hier wohnende
Eigentümer keine wirksame Vorsorge für den winterlichen Räumdienst getroffen
haben. Da der Winter uns noch eine Weile im Griff zu halten scheint, wird
erwogen, hier im Wege der Ersatzvornahme die Gehwege räumen zu lassen und die
Kosten den Grundeigentümern in Rechnung zu stellen. Den vielen Bürgerinnen und
Bürgern, die Tag für Tag ihre Räum- und Streupflicht erfüllen, sei an dieser
Stelle ausdrücklich gedankt.
Aber die Sonne steht doch schon deutlich höher über dem Horizont und die
Tage werden spürbar länger – sichere Anzeichen für die nahende Saison. Zeit
also, das Augenmerk auch auf eine dauerhafte Nutzbarkeit der Bürgersteige in
voller Breite zu richten. Dazu gehört es auch, die lebenden Hecken so weit
zurück zu schneiden, dass der Fußweg nicht nur auf einem schmalen Pfad zu
begehen ist. Denken Sie bitte auch an Rollstuhlfahrer, Kinderwagen und einfach
an die Menschen, die auch gern zu zweit nebeneinander spazieren gehen. Hecken
und Büsche sollen dauerhaft nicht über die Grundstücksgrenze in den Gehweg
hinein ragen. Dort, wo die Verkehrsfläche zum Privatgrundstück gehört, sollte
neben dem gepflasterten Gehweg mindestens ein Streifen von etwa 30 cm von
Bewuchs frei sein. Schneiden Sie Ihre Hecken bitte noch vor der Wachstumsperiode
zurück und nutzen Sie die Gelegenheit, die Zweige und Äste zum Biike-Haufen zu
„entsorgen".
Nutzung öffentlicher Verkehrsflächen
Zahlreiche Firmen und auch Privatleute nutzen die im Eigentum der Stadt
befindlichen öffentlichen Verkehrsflächen für ihre wirtschaftlichen oder
privaten Zwecke. Die Stadt ist dort, wo das öffentliche Interesse dem nicht
entgegensteht, gern bereit, hierfür eine Erlaubnis zu erteilen. Im Hinblick auf
ein ansprechendes Ortsbild und die Funktionalität der Verkehrsflächen gelten
für diese Sondernutzung bestimmte Gestaltungsgrundsätze, die durch die
Stadtvertretung kürzlich neu beschlossen worden sind. Die Sondernutzung muss
beim Ordnungsamt beantragt werden und es ist eine Gebühr zu entrichten.
Wachdienst für die Saison 2010
Nach einer Pause im letzten Jahr ist für die Saison 2010 wieder die
Beauftragung eines nächtlichen Wachdienstes geplant. Voraussetzung ist eine
finanzielle Beteiligung auch durch die von möglichen Ruhestörungen betroffenen
Bürgerinnen und Bürger. Anlieger in der Innenstadt, an einigen Strandbereichen
und weiterer bisheriger „Brennpunkte" werden in Kürze vom Ordnungsamt
angeschrieben und um eine Kostenbeteiligung gebeten. Bei Interesse an diesem
Wachdienst auch in Ihrem Wohngebiet setzen Sie sich bitte mit dem Ordnungsamt in
Verbindung.
Wyk auf Föhr
Seit 100 Jahren hat Wyk auf Föhr das Recht, sich „Stadt" zu nennen.
Der offizielle Name ist zumindest seit dieser Zeit „Wyk auf Föhr". Die
Kurzform „Wyk" verwenden wir – auch mit gutem Grund – im
alltäglichen Sprachgebrauch; das soll auch so bleiben. Aber in einer Zeit, in
der wir alle Anstrengungen unternehmen, föhrweit zu denken und uns vor allem im
touristischen Marketing nach außen als Insel Föhr zu präsentieren, sollten
wir alle unser Mögliches dazu beitragen, dass der Namensbestandteil „auf
Föhr" auf allen Briefköpfen, Adressenangaben, Werbemitteln usw. verwendet
wird. Denn – ehrlich gesagt – was wäre Wyk ohne Föhr?
Stadtjubiläum
Wir befinden uns bereits im Jubiläumsjahr. Mit viel Einsatz wird an dem
Programm für die Festwoche vom 14. bis 22. August 2010 gearbeitet. Für eine
Präsentation der Wyker Geschichte werden noch Dokumente, Bilder, Schriften und
Fotos aus den letzten 100 Jahren – und auch gern darüber hinaus – gesucht.
Gern komme ich zu Ihnen und sichte mit Ihnen gemeinsam Ihre Bestände. Wir
würden Ihr Material entweder für eine Präsentation ausleihen oder es
einscannen, so dass Sie es umgehend zurückbekommen (Tel. 5004-820).
Heinz Lorenzen, Bürgermeister
1. Februar 2010
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