Willkommen

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Wyk auf Föhr
und liebe Gäste auf unseren Internetseiten,

Am 1. Januar 2007 ist Wyk auf Föhr eine amtsangehörige Gemeinde des Amtes Föhr-Amrum geworden. Im Zuge der Eingliederung hat die Stadt ihre Verwaltungsaufgaben an das Amt – das von einer Amtsdirektorin hauptamtlich geleitet wird – abgegeben und entschieden, dass damit ein hauptamtlicher Bürgermeister als Chef der Verwaltung für die Stadt nicht mehr notwendig ist.

Die Strukturen des Amtes werden auf der Homepage www.amtfa.de präsentiert. Dort können Sie am Computer von zu Hause aus schnell und einfach möglichst vieles erfahren, was Ihnen bei Ihrem virtuellen oder tatsächlichen Behördengang hilft.

Der ehrenamtliche Bürgermeister hat in einigen Bereichen ebenfalls eine gewisse Verwaltungsfunktion. So ist er verantwortlich für das städtische Jugendzentrum, einen Verkehrsüberwacher und die vollbiologische Kläranlage, die die Abwässer der Stadt und der östlichen Inseldörfer entsorgt. Seine Hauptaufgabenfelder sind der Vorsitz der Stadtvertretung (vorher durch den Bürgervorsteher wahrgenommen), die rechtliche Vertretung der Stadt (vorher durch den hauptamtlichen Bürgermeister) sowie die Repräsentation der Stadt (vorher durch Bürgervorsteher und hauptamtlichen Bürgermeister). Weiterhin ist er Dienstvorgesetzter der Werkleiter des Hafenbetriebes und des Liegenschaftsbetriebes. Darüber hinaus ist der Bürgermeister in Gremien der inselweit tätigen Föhr Tourismus GmbH, der Wyker Dampfschiffs-Reederei und in weiteren Föhrer und regionalen Institutionen tätig. Bürgermeister Paul Raffelhüschen

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner, am 14. Juni 2013 bin ich von der Stadtvertretung zum Nachfolger des ersten ehrenamtlichen Bürgermeisters der Stadt Wyk auf Föhr gewählt worden. Mein Vorgänger, Heinz Lorenzen, hat bereits maßgeblich an der Neugestaltung des Internetauftrittes der Stadt gearbeitet. Gern werde ich diese Arbeiten fortsetzen. Vornehmlich werde ich mich aber mit aller Kraft den anspruchsvollen Herausforderungen meiner neuen Aufgaben als Bürgermeister stellen. Ich freue mich auf den Kontakt mit Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Bürgermeister
Paul Raffelhüschen

Kontakt:

Hafenstraße 23, 25938 Wyk auf Föhr
Tel. 04681 5004-820
Fax: 04681 5004-850
E-Mail: p.raffelhueschen@wyk.de

Sprechzeiten:

Mo.-Fr. 09.00 - 12.00 Uhr und nach Vereinbarung
Anmeldung bitte bei Frau Oschmann, Tel. 04681 5004-821

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Hier vorab ein kleines Porträt unserer Stadt, ...

... das wie folgt gegliedert wurde:

  1. Geschichte
  2. Stadtwappen
  3. Zahlen, Daten Fakten

Geschichte der Stadt

Als eigenständige Gemeinde wird Wyk urkundlich seit Mitte des 17. Jahrhunderts in den historischen Quellen erwähnt. Damals bestand der Ort nur aus wenigen Häusern, deren Bewohner in der Hauptsache vom Fischfang lebten.

1704 erhielt der Ort die Hafengerechtigkeit, zwei Jahre später die Rechte eines Fleckens verliehen. Mit der Gründung eines Seebades im Jahre 1819 - Wyk ist eines der ältesten Seebäder - begann ein neuer, entscheidender Abschnitt in der Geschichte der Stadt. Ärzte und Gäste hatten die heilklimatischen Vorzüge der Insel in der Nordsee erkannt, was bald auch in steigenden Gästezahlen seinen Niederschlag fand. In der sogenannten "Königszeit" in den Jahren 1842 bis 1847 erlebte Wyk durch die Sommeraufenthalte des dänischen Königs Christian VIII eine besondere Blütezeit.

1857 wurde die Stadt von einer großen Feuersbrunst heimgesucht, welche die Hälfte der Stadt zu einem Schutthaufen verwandelte und 118 Familien obdachlos werden ließ. Ein zweiter Großbrand im Jahre 1869 zerstörte auch die zwölf Jahre zuvor verschonten Gebäude. Diese Brände führten zur Bildung der Freiwilligen Feuerwehr Wyk am 7. November 1878.

Sieben Jahre später wurde die Wyker Dampfschiffs-Reederei gegründet, die heute mit ihrem modernen Schiffspark die größte Reederei an der schleswig-holsteinischen Westküste und gleichzeitig der größte Arbeitgeber der Insel Föhr ist. Sie fusionierte 1971 mit der Amrumer Schiffahrts AG.

Im Jahre 1898 wurde am damals noch nicht bewohnten Südstand von Dr. Gmelin das Nordsee-Sanatorium errichtet, dem bald weitere Bauten folgten. Es entstand eine große Parkanlage, der sich in späteren Jahrzehnten große Baumanpflanzungen in allen Teilen der Stadt anschlossen und den Ruf Föhrs als "grüne Insel" festigten.

1924 wurde Boldixum eingemeindet. Die Weltwirtschaftskrise und der 2. Weltkrieg warfen ihre Schatten auch über Föhr. Die Auswirkungen hielten sich jedoch in Grenzen. In den Jahren 1945 bis 1947 fanden viele Vertriebene aus den Ostgebieten in Wyk eine - oftmals nicht nur vorübergehende -Zuflucht. Erkennbar wird dies insbesondere an den Einwohnerzahlen. Während 1939 noch 2.824 Einwohner gezählt wurden, waren es 1947 bereits 6.267 und drei Jahre danach 4.850 Einwohner.

In den Zeiten des allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwunges nach dem 2. Weltkrieg wurden von der Stadt und privater Seite hohe finanzielle Investitionen getätigt, um das Nordseeheilbad im Wettbewerb umliegender Bäder konkurrenzfähig zu halten. So wurde z.B. in den Jahren 1950 bis 1965 der größte Teil der Straßen ausgebaut und 1954/55 mit dem Bau einer Vollkanalisation - seit 1967 ist das gesamte Stadtgebiet an die Kanalisation angeschlossen - und einer mechanischen Kläranlage begonnen.

1956/57 folgte der Bau eines den damaligen Anforderungen entsprechenden Kurmittelhauses. 1964/65 die Erweiterung des Hafenbeckens und Erneuerung der West- und Nordkaje sowie der Beitritt zum Wasserbeschaffungsverband Föhr im Jahre 1967. Anfang der siebziger Jahre wurde das Kurmittelhaus erweitert und ein Meerwasserhallenbrandungsbad errichtet. Dieses wurde im Jahre 1995 durch den Neubau des Familienbades aqua Wyk-Föhr ersetzt.

In diesen Zeitraum fiel auch der Bau des Fähranlegers (1968/70), womit dem ständig gestiegenen Personen- und Kraftfahrzeugverkehr zwischen Föhr und Dagebüll Rechnung getragen wurde. Der im Jahre 1977 begonnene Ausbau des Vorhafens ist in den Jahren 1983/84 fortgesetzt worden. Den Fischereifahrzeugen und Sportbooten stehen nunmehr zweckmäßige Einrichtungen zur Verfügung, der Schiffsverkehr im Innenhafen wurde entflechtet und der Lösch- und Ladebetrieb gesichert. Mit einer aufwendigen Sanierung und Erweiterung des Fährhafens ist im Jahre 1995 begonnen worden.

Dem Erhalt der Konkurrenzfähigkeit als Badeort und Verbesserung der Wohnqualität dienten auch die wiederholten Strandaufspülungen - zuletzt im Jahre 1990 und zugleich als Uferschutz - und der Ausbau der Fußgängerzone im Stadtkern. Diesem Aufgabenbereich zuzuordnen ist auch die Modernisierung des Kurmittelhauses in den Jahren 1985 bis 1987 und die Umgestaltung des Rathausvorplatzes im Rahmen der Sanierung der nördlichen Hafenstraße sowie der Bau des Umweltzentrums.

Mit dem Bau des Schul- und Sportzentrums in den Jahren 1975/76 war es möglich, den Real- und Hauptschulunterricht zeitgerecht fortzuführen. Zwischenzeitlich wurde dort auch das Gymnasium baulich integriert. Im Jahre 1983 wurde mit dem Bau des ersten "echten" Rathauses begonnen, welches Ende 1984 bezugsfertig war und nunmehr der Stadt- und Kurverwaltung zur Bewältigung der künftigen Aufgaben als Dienstgebäude zur Verfügung steht.

Im Mai 1987 fing man mit dem Bau des Kleinen Kulturzentrums an, in dem Räume der Grundschule, der öffentlichen Bücherei sowie der Musikschule Föhr integriert wurden. Im Herbst 1988 konnte das Kleine Kulturzentrum ihrer Bestimmung übergeben werden.

1990 bis 1992 wurde ein neues Feuerwehrgerätehaus errichtet. Das bisherige Feuerwehrhaus wurde zum Jungendzentrum umgebaut.

Weitere Quellen zur Geschichte der Stadt und der Insel finden Sie in folgenden Archiven:
www.kreisarchiv.nordfriesland.de
www.friesen-museum.de
www.ferring-stiftung.net

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Stadtwappen

Im Kopf unserer Internetseite haben Sie es bereits gesehen - wer das Wyker Rathaus betritt, kann es links von der Eingangstür auf einer Bronzeplatte betrachten: Das Stadtwappen mit seinem Spruch vom "ungewissen Schicksal" des Gemeinwesens. Das Wyker Wappen ist in seiner heutigen Form von H. W. Lippert, Brunsbüttel, entworfen und am 29.06.1956 genehmigt worden. Die amtliche Beschreibung lautet:Wappen der Stadt Wyk auf Föhr

"Über blauen Wellen in Rot ein goldener, havarierter Dreimaster des 17. Jahrhunderts ohne Segel und mit abgebrochenen Stengen, überhöht von einem goldenen sechsstrahligen Stern."

Der Inhalt des Wappens lehnt sich an ein altes Bildsiegel an, das 1706 in Zusammenhang mit der Erhebung des Ortes zum Flecken angenommen wurde und ein havariertes Schiff des 17. Jahrhunderts zeigte. Dass das Wappenmotiv von der Stadt Amsterdam "gestohlen" sei, wie gelegentlich behauptet wird, stimmt also nicht. Das Wappen Amsterdams ist eher eine geometrisch wirkende Zeichnung mit Kreuzen und Strichen.

Zum Wyker Wappen wird meistens das Spruchband hinzugefügt: "Incertum quo fata ferunt", das heißt "Ungewiss ist, wohin das Schicksal führt". Wie das Schiffsmotiv weist auch das Spruchband auf die Gefahren der Seefahrt hin, deren Bedeutung in früheren Jahrhunderten für Wyk groß war.

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Zahlen, Daten, Fakten

Föhr ist eine 82 km² große Insel im nordfriesischen Wattenmeer vor der Deutschen Nordseeküste. Die Insel ist 12,5 km lang und 8,5 km breit und hat einen Umfang von rund 36 km. Neben der Stadt Wyk auf Föhr mit ihren rund 4.500 Einwohnern leben in weiteren elf politisch selbständigen Gemeinden noch einmal insgesamt rund 4.200 Einwohner.

Das Stadtgebiet des Nordseeheilbades Wyk auf Föhr umfasst eine Fläche von knapp 798 ha. Die Grundlage des Wirtschaftslebens und der Wirtschaftsentwicklung bildet der Fremdenverkehr. Wegen der insularen Verkehrsferne lässt sich die Ansiedlung von Industriebetrieben nicht realisieren. Eine solche Industrieansiedlung, soweit sie sich wegen der damit verbundenen Umweltbelastung nicht mit dem Fremdenverkehr verträgt, wäre auch nicht erwünscht.

Soweit der Fremdenverkehr nicht bereits unmittelbar zum überwiegenden Teil die gewerblichen Betriebe trägt, finden die übrigen Firmen des Gewerbes, Handels und Handwerks zumindest ihre Existenzgrundlage im Fremdenverkehr, sei es durch angeregte Bautätigkeit, Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten, Anschaffung von Betriebsausstattungen usw. Es ist daher festzustellen, dass nahezu jeder - ob Arbeitgeber oder Arbeitnehmer - vom Fremdenverkehr lebt.

Wegen der Lage in einer Fremdenverkehrsregion werden an die Stadt aber auch besondere Anforderungen gestellt. Durch die im Vergleich zu anderen Kommunen erheblich größere Zahl von Feriengästen, Touristen und (Zweit-)Wohnungen ist darüber hinaus insbesondere in den Bereichen Bau- und Ordnungsamt eine Mehrbelastung der Verwaltung zu erkennen (größere Bautätigkeit, Fundbüro, Standesamt usw.). In der Hauptsaison leben in Wyk auf Föhr mehr als 20.000 Menschen, während die offizielle Einwohnerzahl weniger als 4.500 beträgt.

In einem der größten Enteignungsverfahren der Bundesrepublik Deutschland hat die Stadt Wyk auf Föhr im Jahre 1994 nach Abschluss eines Vergleichs mit einer privaten Gesellschaft, dem ein jahrzehntelanger Rechtsstreit vorausging, Eigentum an den sogenannten ehemaligen Golfplatzflächen und dem Nordsee-Kurpark erworben. Die Flächen sollen nun der Öffentlichkeit in angemessener Art und Weise zugänglich gemacht werden. Trotz finanzieller Unterstützung durch das Land Schleswig-Holstein belasten die Folgekosten des aufzubringenden Eigenanteils den Haushalt der Stadt erheblich. Die gerichtlichen Auseinandersetzungen zwischen der privaten Gesellschaft und der Stadt Wyk auf Föhr sind nach Abschluss des Vergleiches wieder neu entfacht worden.

Eine weitere finanzielle Sonderbelastung für die Stadt Wyk auf Föhr ist die mit erheblichem Aufwand auf den neuesten Stand der Technik gebrachte Kläranlage. Da von den Anschlussnehmern keine einmaligen Beiträge erhoben wurden, erhöht die als Regiebetrieb im städtische Haushalt geführte Einrichtung den Schuldenstand der Stadt erheblich. Zur Zeit werden politische Diskussionen darüber geführt, ob die kostenrechnende Einrichtung komplett an das örtliche Wasserversorgungsunternehmen (WBV Föhr) übertragen werden soll.

Mit einem Gesamtschuldenstand von rund 9,3 Mio. EUR (ohne Schulden der Eigenbetriebe) liegt Wyk auf Föhr bei einer Pro-Kopf-Verschuldung von mehr als 2.000 EUR je Einwohner an der Spitze der Schleswig-Holsteinischen Städte.

Patenstadt von Wyk auf Föhr ist die Gemeinde Stepenitz/Pommern; Partnerstadt ist Mittenwald in Oberbayern.

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Stadtwappen

Neues Baugebiet

Die Stadt Wyk auf Föhr plant ein neues Baugebiet zum Zwecke des Dauerwohnens für die einheimische Bevölkerung. Der Bebauungsplan dafür befindet sich in Aufstellung. Am 13. August 2013 findet hierzu eine öffentliche Bürgeranhörung statt. Mehr ...

Hotelprojekt

Der Baubeginn der Hotel- und Apartmentanlagen in der Gmelinstraße verzögert sich weiter. Die Maßnahme wird wohl nicht mehr vor der Sommersaison 2014 starten. Weiterlesen ...

Gemeindewahl 2013

Nach der Gemeindewahl am 26. Mai 2013 sind in Wyk auf Föhr die weiteren Weichen gestellt worden. Näheres zur Sitzverteilung und Entwicklung der Stimmenzahlen im Vergleich zu den vorangegangen Wahlen sind hier dargestellt ...

Seniorenbeirat

An jedem zweiten Mittwoch im Monat hält der Seniorenbeirat der Stadt Wyk auf Föhr zwischen 10.00 und 12.00 Uhr im Amtsgebäude (Erdgeschoss, Zimmer 8) seine Sprechstunden ab. Weiterlesen ...